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Kaffee im Café

Für Genießer ist es selbstverständlich, die Bohnen erst unmittelbar vor der Zubereitung zu mahlen. Doch auch beim Mahlen gilt es, für den bestmöglichen Geschmack gewisse Regeln einzuhalten. So benötigt man für Espresso Kaffeemehl, welches fein gemahlen ist, aber dennoch gröbere Teilchen von etwa 1 mm Größe enthält. Ob der richtige Mahlgrad gewählt wurde, kann man an der Durchflusszeit des Wassers erkennen. Eine große Barmaschine benötigt etwa 30 Sekunden, hingegen eine kleine Haushaltsmaschine 15 bis 20 Sekunden für ca. 6 - 7 Gramm Kaffeemehl je Tasse. Diese Zeiten gelten für mit Druck arbeitende Espressomaschinen. Grundsätzlich gilt für jede Zubereitungsart, dass zu fein gemahlene Bohnen zu lange Durchflusszeiten verursachen, weshalb der Kaffee dann streng und bitter schmeckt. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass bei einer zu groben Körnung das Wasser zu schnell durchläuft und kaum Geschmacks- und Aromastoffe freigesetzt werden - mit dem Resultat, dass dieser Kaffee dünn und fad schmeckt. Auch bei automatisch arbeitenden Maschinen werden Temperatur und Wasserdurchfluss zuerst manuell eingestellt. Wichtig ist auch die Reinigung aller mit Kaffee in Kontakt stehenden Teile, denn Kaffee enthält etliche Öle. Diese werden nach kurzer Zeit ranzig und beeinflussen den Geschmack. Neben Technik und Maschinenpflege ist die Wahl des idealen Kaffeewassers wichtig. Ein frisches und mineralstoffreiches, nicht zu kalkiges Wasser löst die Aromastoffe am besten. Ist das Leitungswasser hart oder gechlort, nimmt man besser kalziumarmes stilles Mineralwasser, um guten Kaffee zu erhalten. Guter Kaffee, das ist die Wahrheit, kommt weiß Gott nicht von ungefähr.