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Kaffee, das Produkt

Arabica-Kaffee ist sowohl optisch als auch geschmacklich die edlere der beiden Sorten. Er ist im Anbau anspruchsvoller und wird nach der Ernte meist durch die aufwändigere nasse Aufbereitung für den Export vorbereitet. Man baut ihn in Höhen zwischen etwa 600 und 1.200 Meter an. Robusta-Kaffee ist noch kälteempfindlicher als Arabica, weshalb er häufig auch in niedrigeren Lagen und meist näher am Äquator angebaut wird. Er wird gewöhnlich trocken aufbereitet und ist wesentlich preisgünstiger als Arabica-Kaffee. Arabica-Kaffee wächst vor allem an den Berghängen Ostafrikas, Lateinamerikas, Indiens und Papua-Neuguineas. Die wichtigsten Erzeugerländer sind Brasilien, Kolumbien und Mexiko. Hauptlieferanten von Robusta-Kaffee sind Indonesien, Brasilien, Elfenbeinküste und Uganda. Brasilien und Kolumbien erzeugen zusammen fast die Hälfte der jährlichen Kaffee-WeIternte. Der Anteil von Robusta-Kaffee an der Gesamtmenge liegt bei einem Drittel. Öffnet man eine Kaffeekirsche, so sieht man weiches Fruchtfleisch mit zwei Samen, den Kaffeebohnen. Bei frischen Früchten ist eine schnelle Weiterverarbeitung unbedingt erforderlich, wobei die Bohnen vom Fruchtfleisch getrennt und dann gewaschen werden. Für diese nasse Methode wird viel Wasser benötigt, weshalb sie teurer ist. Die Qualität des Kaffees ist aber besser als beim sogenannten trockenen Verfahren, bei dem die ganzen Früchte so lange getrocknet werden, bis sie sich ohne Rückstände aus der Hülle schälen lassen. Danach werden die Bohnen in der Sonne getrocknet, und dann, nach dem Polieren, Sortieren und Verlesen, in Jutesäcke zu 60 kg oder 69 KG abgefüllt und verschifft. Der Preis, den diese so entstandene Ernte erzielt, hat – wie vorhin schon erwähnt – nur marginal etwas mit Endpreis bei unseren Verbrauchern zu tun, da die Weiterverarbeitung des Kaffees in den Käuferländern erfolgt. In Vakuumpackungen behält gemahlener Kaffee sein Aroma bis zu drei Jahren. An der Luft verliert er es innerhalb einer Woche. Im Kühlschrank und ohne Lichteinwirkung verlangsamt sich dieser Verlustprozeß. Von den vielen Zubereitungsverfahren ist die Durchlauf-Kaffeemaschine die bei uns weitaus beliebteste, wenn auch nicht die schonendste für den Kaffee. Das Aroma löst sich aus dem Pulver erst nach mehreren Minuten Einwirkung von heißem Wasser, deshalb schmeckt der Kaffee aus der Maschine um so besser, je mehr Tassen man durchlaufen läßt. Steht bereits gebrühter Kaffee allerdings länger als fünf Minuten, beginnt das Aroma zu verfliegen, Bitterstoffe überlagern den Geschmack. Das Aroma selbst nehmen wir übrigens zum größten Teil über die Nase war. Sie können es selbst testen: Brühen Sie sich zuhause eine wunderbare Tasse Kaffee und setzen Sie beim Trinken eine Klammer auf die Nase. Das eben noch aromatische Getränk schmeckt auf einmal wie Waschwasser. Kaffeekenner bei uns, in anderen Ländern sowieso, bevorzugen da schon aufwendigere Zubereitungsmethoden, bei denen mehr Öle gelöst werden – und daher auch der Geschmack im Mund übertragen wird. Espresso, Cafe au lait, Cappuccino (mit Zimt, Kakao etc.), den Wiener Kaffee mit Sahnehäubchen, Irish Coffee mit Whisky und vieles andere. Wer hierzulande zuhause auf sich etwas hält, brüht frisch gemahlenen Kaffee in der Kanne und lässt ihn sieben Minuten ziehen, damit sich das Pulver setzt und die Aromastoffe an die Flüssigkeit abgegeben werden. Um das Verbittern des Geschmacks zu verhindern, wird der Kaffee nach diesen sieben Minuten durch ein Sieb in eine andere, natürlich vorgewärmte Kanne umgegossen.